Nach Investment des WMS: SYSTEMA erweitert Standort in Dresden

Nach Investition des WMS: SYSTEMA erweitert Standort in Dresden
Thomas Tettenborn (WMS/links) im Gespräch mit Manfred Austen (SYSTEMA/rechts)

„Industrie 4.0“ wird auch in den kommenden Jahren das wichtigste Thema in der Wirtschaft bleiben. Erkannt hat das schon vor einiger Zeit Manfred Austen, Geschäftsführer der „SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH“ in Dresden. „Bereits jetzt stellt dieser Bereich eine unserer Kernkompetenzen dar“, erklärt er. „Durch unsere langjährige Erfahrung können wir kundenorientiert individuelle Fertigungs-Steuerungs-Systeme erschaffen, die die gesamte Produktion überwachen und sofort einschreiten, wenn es nötig wird.“ Damit Austen sich voll und ganz auf die steigende Nachfrage am Markt einlassen kann, ist jetzt eine Vergrößerung nötig.

Unterstützung bekommt das Dresdner Unternehmen deshalb nun vom „Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen“. Einen Millionenbetrag hat der sächsische Fonds in das Unternehmen investiert, um einen Anbau an das bestehende Gebäude realisieren zu können und die Firma international besser aufzustellen. „Damit ermöglichen wir bis zu 50 neue Arbeitsplätze am Dresdner Standort“, so Thomas Tettenborn, Prokurist beim Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen. „Diese Arbeitsplätze sind dringend nötig, um das zu erwartende Wachstum der Firma zu unterstützen.“ Der Fonds, der vom Freistaat Sachsen und sächsischen Sparkassen initiiert wurde, hat in den letzten Jahren mehr als 25 sächsische Unternehmen unterstützt. „Für uns ist es wichtig, die engagierten Unternehmer hier in der Region zu halten und der Welt zu zeigen, dass innovative Ideen nicht immer aus dem Silicon Valley kommen müssen. Sachsen hat sehr viele technologisch hervorragend aufgestellte Unternehmen, die da definitiv mithalten können“, so Tettenborn.

Mit hoch integrierten und automatisierten MES-Lösungen (Manufacturing Execution System) optimiert SYSTEMA alle fertigungsnahen Abläufe, die in den Unternehmen für höhere Fertigungs-Effizienz und weniger Ausschuss sorgen. „Unsere Software schafft es, Fehler in Produktionsabläufen in sehr kurzer Zeit zu erkennen und an die im Unternehmen verantwortlichen Personen zu melden. Das sorgt unmittelbar auch für höheren Durchsatz, Ausbeute und Qualität beim Produzenten“, sagt Austen. Gerade mit diesem Wissen über Automation möchte Austen den aktuell 14,5 Millionen Euro großen Umsatz in den nächsten acht Jahren verdoppeln.

Bislang ist das Software-Unternehmen mit seinen Lösungen vor allem in Europa und Amerika aktiv. „Nun wollen wir jedoch einen größeren Fokus auf den internationalen Markt legen. Hierfür sollen Niederlassungen in Südostasien, Israel und Indien aus- und aufgebaut werden“, so Austen. Damit sind im Unternehmen, das dieses Jahr 25 Jahre am Markt ist, aktuell 170 Mitarbeiter betraut, 140 davon in Dresden. Im Laufe dieses Jahres können 20 bis 30 neue Stellen besetzt werden.

 

Der Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen unterstützt seit 2005 mittelständische Unternehmen aus Sachsen bei Wachstumsplänen, Innovationen und Unternehmensnachfolge durch Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel. Verwaltet durch die CFH und die Sparkassenbeteiligungsgesellschaften aus Chemnitz, Dresden und Leipzig fließen in ihm die langjährigen Erfahrungen und Netzwerke dieser Investmentexperten zusammen, um etablierte und innovative Unternehmen bei Expansion und wichtigen Entwicklungsschritten zu begleiten.

 

Ansprechpartner WMS und CFH:
Thomas Tettenborn, 0341-25696322, thomas.tettenborn@cfh.de

 

(Quelle Foto: meeco Communication Services GmbH)

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